Funken - Erosions - Zentrum Thomas Schwarz Schwarmweg 1 A 01156 Dresden-Unkersdorf
Herr Thomas Schwarz Tel.: (035204) 786 95 - 0 E-Mail: info(at)fez-schwarz.de
ERODIEREN Verfahrenseinteilung Das Funkenerodieren wird eingeteilt in funkenerosives Schneiden mit Draht (Drahterodieren) und funkenerosives Senken (Senkerodieren). Zu dem Senkerodieren zählt ebenfalls das funkenerosive Bohren (Erodierbohren/Startlochbohren). Technologie Das Verfahren Erodieren ist ein trennendes bzw. abtragendes Fertigungsverfahren. Beim Erodieren werden elektrisch leitende Werkstücke durch elektrische Funkenentladungen in einem Dielektrikum berührungslos bearbeitet. Die dielektrische Flüssigkeit dient zum Ladungsaustausch und gleichzeitig als Spülmittel zum Abtransport der abgetragenen Teilchen. Die aufeinanderfolgenden, zeitlich getrennten, meist nichtstationären Entladungen entstehen durch Funkenspannungen von ca. 100 V. Je nach Abstand der Elektroden und der Durchschlagfestigkeit des Dielektrikums bildet sich dabei ein energiereicher Plasmakanal, der ein Schmelzen bzw. Verdampfen eines kleinen Materialvolumens bewirkt. An den Werkstücken entsteht jedoch kein tiefergehender Wärmeeintrag, welcher zu einer Gefügeveränderung führen würde. Das Werkstück behält somit die Ausgangshärte. Durch den berührungslosen Bearbeitungsprozess wird eine erosive Bearbeitung auch von stoss- und berührungsemfindlichen Werkstücken ermöglicht, die sonst nur schwer zu spannen wären. Die Steuerung der Maschinen erfolgt über Prozessoren und ist höchst genau und vollautomatisch. Durch eine Simulation des Bearbeitungsprozesses werden Schäden und Werkzeugbrüche ausgeschlossen. Die NC-gesteuerten Maschinen ermöglichen die Fertigung der unterschiedlichsten Konturen. Gewinde, konische Geometrien sowie Verzahnungen sind ebenso einfach, gratfrei und mit hoher Oberflächengüte herstellbar wie Durchbrüche.
DRAHTERODIEREN SENKERODIEREN ERODIERBOHREN VORTEILE